Club für den Mops e.V. - CfdM
Einen Mopswelpen sollten Sie aus Tierschutzgründen nur vom Mopszüchter im VDH kaufen.


Club für den MopsGesundheitQualzucht Mops

Qualzucht Mops: Wie steht es um die Hunderasse aus Sicht der Züchter.


Seit einigen Jahren wird die Hunderasse Mops von verschiedenen Seiten als Qualzucht bezeichnet. Die Skala der Kritik an der Hunderasse reicht von "gesundheitlich gefährdet" bis hin zu "kaum lebensfähige Krüppel". Im nachfolgenden möchte der Club für den Mops - CfdM über den Gesundheitszustand der Rasse aufklären. Alles folgende bezieht sich ausschließlich auf Möpse die im CfdM gezüchtet werden und die bei den angeschlossenen Mitgliedern / Züchtern leben.

Diese Möpse sind 24 Stunden am Tag unter der Beobachtung der jeweiligen Besitzer, daher kann der Zustand der Hunde von diesen in allen erdenklichen Situationen sehr genau beurteilt werden.

Jeder Hundebesitzer, der so intensiv mit seinen Hunden zusammen lebt, sieht sehr genau ob und gegebenenfalls wann/wobei und wie stark ein Hund leidet. Dazu muß niemand Wissenschaftler, Tierarzt oder ähnliches sein, hierzu genügt schon aufmerksames Beobachten.

In der gesamten "Qualzucht-Debatte" um den Mops muss ein Leitsatz über allem stehen:

Die Hunderasse Mops, mit Ihren besonderen rassespezifischen Eigenschaften, muss als 2000 Jahre altes Kulturgut des Menschen unbedingt in einem guten Gesundheitszustand erhalten werden.

Keine andere Hunderasse hat über einen so langen Zeitraum so intensiv und vor allem nah mit dem Menschen zusammengelebt und ist entsprechend geprägt und kaum eine andere Hunderasse ist rassespezifisch so gut für ein enges Zusammenleben mit dem Menschen geeignet, der aktuell in Deutschland zu 75 Prozent in der Stadt lebt.

Platt ausgedrückt: Der Mops lebt mit dem Menschen seit 2000 Jahren in einer engen "WG" zusammen und diese Tatsache hat das besondere Wesen des Mopses maßgeblich geprägt.

Der weitere Inhalt wird derzeit überarbeitet und stellt ausschließlich eine Testversion für Suchmaschinen dar. Die Inhaltlichen Aussagen geben daher nicht die Meinung des CfdM wieder.

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Mopspopulation (Anzahl Hunde) in Deutschland und Operationen wegen Problemen mit der Atmung.

Nach Auswertung verschiedener Statistiken kann aktuell in Deutschland von einer Mopspopulation von etwa 80.000 Möpsen ausgegangen werden, diese Anzahl kann für die vergangenen 10 Jahre als relativ konstant angesehen werden.

Diese 80.000 Möpse entsprechen,
  • einem Prozent der Hundepopulation in Deutschland
  • einem Mops auf 1000 Einwohner
Mopszuchten im VDH haben hiervon einen Anteil von etwa 8000 Mops-Welpen in den vergangenen 15 Jahren (2001 - 2015), was einem Schnitt von 533 Mopswelpen pro Jahr entspricht. Dem gegenüber stehen in den letzten 10 Jahren pro Jahr 6.000 - 8.000 verkaufte Welpen, die aus einem Zuchtgeschehen stammen das sich nicht an einer Zuchtordnung auf die Hundegesundheit orientiert.

Diese 8.000 "VDH-Möpse" entsprechen,
  • 0,1 Prozent der Hundepopulation in Deutschland
  • einem "VDH-Mops" auf 10.000 Einwohner
  • 10 Prozent der deutschen Mopspopulation
Diese Zahlen belegen recht eindeutig, dass die VDH-Möpse nur einen verschwindend geringen Anteil an der Problematik rund um die Qualzuchtdebatte haben können. Auch ist bisher nur ein Fall öffentlich bekannt geworden, bei dem ein Mops aus einer VDH-Zucht wegen Problemen mit der Atmung operiert werden musste.

In der aktuell geführten "Qualzucht-Debatte um den Mops" fehlt ein ganz wesentliches Element und dies sind konkrete Zahlen zu bisher durchgeführten notwendigen Operationen wegen eines Problems mit der Atmung.

Ohne diese Zahlen ist jede Qualzuchtdiskussion unseriös, da es an der wichtigsten Grundlage fehlt. Belastbare Zahlen zu Operationen beim Mops, wegen eines Problems mit der Atmung, sind bisher von niemandem in die Öffentlichkeit getragen worden.

Wertet man das aus, was man derzeit mit Recherchen in Erfahrung bringen kann, dürfte gemessen an der Mopspopulation in Deutschland (80.000 Möpse) die Anzahl der bisher erfolgten Operationen bei einem VDH-Mops, wegen eines Problems mit der Atmung, weit unter einem Prozent liegen.

Die derzeit üblichen Verallgemeinerungen (alle Möpse sind Qualzuchten) sind also ohne belastbare Zahlen zur tatsächlichen Häufigkeit von Operationen wegen eines Problems mit der Atmung völlig unseriös und haben keinerlei Aussagekraft.

Wir fordern daher alle beteiligten Parteien zu mehr Sachlichkeit in der "Qualzuchtdebatte um den Mops" auf. Es ist gut und richtig offensichtliche Probleme oder Fehlentwicklungen in der Hundezucht offen und ehrlich anzusprechen. Ebenso ist es gut und richtig, wenn Hundefreunde ausserhalb der Züchterschaft diesen bei offensichtlichen Fehlern zu Lasten der Hunde öffentlich auf die Finger klopfen, falls diese berechtigte Kritik nicht ernst nehmen.

Dabei müssen jedoch Sachlichkeit und belastbare Fakten im Vordergrung stehen und nicht wie aktuell blinder Aktionismus und Populismus.
 


"Qualzucht Mops", was soll uns das "Schlagwort" sagen.


Unter dem Schlagwort "Qualzucht Mops" wird seit knapp 10 Jahren (gebräuchlich ab 2008) von verschiedenen Interessengruppen auf mögliche Fehlentwicklungen bei der Zucht von Möpsen öffentlich aufmerksam gemacht.

Die Wortbildung "Qualzucht" ist im Bereich der Hundezucht schon seit 2004 in Kreisen der organisierten Züchter im VDH gebräuchlich, jedoch waren hier die tierquälerischen Zuchtbedingungen der Massenvermehrer gemeint, die seit der EU-Osterweiterung im Mai 2004 mit ihren Welpen den "deutschen Markt" überschwemmen. Die katastrophalen Lebensbedingungen der dortigen Zuchthunde und Welpen wurden schnell öffentlich bekannt und führten bei Züchtern im VDH zu dieser Wortbildung.

Grundsätzlich ist es gut, richtig und lobenswert, wenn Hunde-/Tierfreunde ausserhalb der Züchterschaft ein wachsames Auge auf die gesundheitliche Entwicklung einer Hunderasse haben. Die menschliche Verantwortung für das "Zuchtprodukt" Hund gebietet, dass jegliches Zuchtgeschehen sich an einer auf Gesundheit ausgerichteten Zuchtstrategie orientiert. Leider sieht die Realität bei der Rasse Mops anders aus.

Nur etwa 20 Prozent der in Deutschland lebenden Möpse entstammt einem Zuchtgeschehen, dass sich Gedanken über die Gesundheit der Möpse macht. Diese 20 Prozent teilen sich etwa zu gleichen Teilen auf Züchter innerhalb und ausserhalb des VDH/der FCI auf. Die verbleibenden 80 Prozent liegen auf Seiten von finanziell orientierten Vermehrern, die keinerlei Gedanken an die Hundegesundheit verschwenden.

Die eigentliche Fehlentwicklung im Zuchtgeschehen des Mopses liegt also zuerst in der Tatsache begründet, dass Jedermann in Deutschland (ohne jegliche Sachkunde und Zuchtstrategie) Möpse züchten und/oder Verkaufen kann. Im Rahmen der "Qualzuchtdebatte um den Mops" kann die erste Forderung also nur ein generelles Zucht- und Verkaufsverbot von Möpsen für alle Züchter sein, die nicht nach einer Zuchtordnung auf Gesundheit züchten.

Wie dies umgesetzt werden kann, zeigt das neue Tierschutzgesetz in Österreich, dass im Mai 2017 in Kraft getreten ist. Sicherlich könnte man dieses auch noch verbessern, jedoch hat man dort einen sinnvollen Meilenstein gesetzt.

Erst dann macht eine weitere Diskussion über die beste Zuchtstrategie zur Gesunderhaltung der Hunderasse Mops wirklich Sinn, denn dann kann man diese auch verbindlich für Jedermann vorschreiben der mit Möpsen züchten oder diese in Deutschland verkaufen will.

Der aus diesem Weg zwangsläufig resultierende Effekt für die Hunderasse Mops ist, dass fortan in Deutschland kein Mops mehr auf den "Markt" kommen kann, der nicht nach einer solchen Zuchtstrategie gezüchtet wurde.

Die Art (aktionistisch, populistisch, undifferenziert) in der die "Qualzucht-Debatte" in den vergangenen 10 Jahren von bestimmten Interessengruppen geführt wurde, hat indirekt dazu geführt das der tierquälerische Welpenhandel seinen "Marktanteil" vergrößern konnte.

Unsere Züchter stellen im Rahmen von Anfragen für einen Mopswelpen seit Jahren fest, dass immer mehr Kaufinteressenten dazu neigen den "billigen Internetwelpen" vorzuziehen. Nicht selten fällt dabei das Schlagwort Qualzucht, was bei dem Kaufinteressenten dazu geführt hat einen "Billigwelpen" vorzuziehen, da dann das "finanzielle Risiko" bei möglicherweise auftretenden Gesundheitsproblemen vermeintlich geringer ist.

Diese Leute wollen unbedingt einen Mops, daran hat auch das was sie über Qualzuchten gelesen oder gehört haben nichts geändert. Jedoch wollen Sie dann lieber wegen des vermeintlichen finanziellen Risikos nur noch maximal einige hundert Euro in einen Welpen investieren und diese entstandene Denkweise treibt sie praktisch in die Fänge der tierquälerischen Massenvermehrer.

Korrelation zwischen Medienberichten über Qualzucht und Verwendung des Suchbegriffs "Hundemarkt Polen" im Internet

Die Werte geben das Suchinteresse relativ zum höchsten Punkt im Diagramm für die ausgewählte Region im festgelegten Zeitraum an. Der Wert 100 steht für die höchste Beliebtheit dieses Suchbegriffs. Der Wert 50 bedeutet, dass der Begriff halb so beliebt war und der Wert 0 entspricht einer Beliebtheit von weniger als 1 % im Vergleich zum Höchstwert.

hundemarkt polen suchbegriff
Häufigkeit der Verwendung des Suchbegriffs "Hundemarkt Polen" im zeitlichen Verlauf.

Im Diagramm (generiert von Google) wird die Häufigkeit der Verwendung des Suchbegriffs "Hundemarkt Polen" im zeitlichen Verlauf dargestellt. Sehr auffällig ist hier der enge zeitliche Zusammenhang zwischen Medienberichten über Qaulzuchten und der Verwendung des Suchbegriffs "Hundemarkt Polen".

Fast immer folgt direkt nach neuen Berichten/Artikeln über Qualzuchten im Internet ein schlagartiger Anstieg der Verwendung des Suchbegriffs "Hundemarkt Polen". Der längste Zeitraum (Ende Juli 2016 - Ende August 2016), an dem im Internet nennenswert nach Hundemärkten in Polen gesucht wurde, war hier direkt im Anschluss an die Medienberichte über die AG-Qualzuchten der Tierärzteverbände Ende Juli 2016. Dieser auffällige Trend ist über den gesamten dargestellten Zeitraum zu beobachten.

Qualzuchtberichte bzw. Artikel im Internet führen also in der Bevölkerung direkt dazu, dass diese als Reaktion darauf intensiv nach Hundemärkten in Polen suchen. Bemerkenswert ist dabei, dass die Qualzuchtartikel keinerlei Bezug auf polnische Hundemärkte nehmen oder solche im Artikel erwähnt werden.

Diese Tatsache ist sicherlich eine traurige Erkenntnis und jeder der in Manier eines "Marktschreiers" undifferenziert und pauschal öffentlich über die "bösen Züchter" herzieht, sollte sich hierüber einmal Gedanken machen.

Dieser undifferenzierte Populismus trifft genau die Züchter hart, die sich seit Jahren um möglichst gesunde Rassehunde bemühen und verhärtet die Fronten zwischen den Parteien, die eigentlich alle das gleiche wollen, den gesunden Rassehund.

Sachliche lösungsorientierte Gespräche auf Augenhöhe zwischen den verschiedenen Interessengruppen sind zielführend und nicht die "Machtspielchen" die derzeit auf verschiedenste Weise ausgetragen werden.

Die Zucht von gesunden Rassehunden erfordert von den verschiedenen Interessengruppen Geduld und Kompromissbereitschaft, es können niemals alle "Sünden oder Fehler" vergangener Züchtergenerationen und Fehlentwicklungen in der Gesellschaft ohne den Faktor Zeit behoben werden. Das sture Beharren auf den eigenen Positionen, ohne jegliche Kompromissbereitschaft, wird keine sinnvollen Lösungen erbringen.

Entscheidend zum jetzigen Zeitpunkt ist, dass alle erforderlichen Dinge in der richtigen Reihenfolge getan werden. Welche Reihenfolge das im einzelnen ist, kann nur die sachliche gut durchdachte Diskussion ergeben, die möglichst viele Meinungen und Vorschläge gehört hat.



Öffentliches Interesse im Internet am Thema unter Verwendung der Suchbegriffe "Qualzucht", "Qualzucht Mops" und "Qualzucht Hund"

Die Werte geben das Suchinteresse relativ zum höchsten Punkt im Diagramm für die ausgewählte Region im festgelegten Zeitraum an. Der Wert 100 steht für die höchste Beliebtheit dieses Suchbegriffs. Der Wert 50 bedeutet, dass der Begriff halb so beliebt war und der Wert 0 entspricht einer Beliebtheit von weniger als 1 % im Vergleich zum Höchstwert.

Das nachfolgende Diagramm stellt eine Auswertung der Häufigkeit der Verwendung von den drei vorgenannten Suchbegriffen in den Google-Datenbanken dar. Dargestellt wird der Zeitraum vom 01.01.2004 bis 17.05.2017.

Das Diagramm wurde von Google generiert, der CfdM hat hier keinerlei Einflussmöglichkeiten.Da die Suchmaschine Google weltweit über 90 Prozent der Suchanfragen abdeckt, sind andere Suchmaschinen zu vernachlässigen.

qualzucht mops diagramm 1
Häufigkeit der Verwendung der Suchbegriffe zum Thema Qualzucht im zeitlichen Verlauf.
Aus der Grafik ist ersichtlich, dass das öffentliche Interesse zum Schlagwort / Suchbegriff "Qualzucht" im April 2004 (100 %) am größten war, um dann innerhalb von vier Wochen auf Null zurück zu gehen.

Im weiteren Verlauf der folgenden 13 Jahre ergibt sich ein Durchschnittswert von etwa 20 Prozent im Vergleich zum Höhepunkt in 2004. Das allgemeine öffentliche Interesse am Thema ist also drastisch zurückgegangen.

Gleiches gilt für die Schlagwörter / Suchbegriffe "Qualzucht Mops" und "Qualzucht Hund". Nach einem kurzen hohen Interesse in 2005 bzw. 2006 auch hier ein starker Rückgang auf etwa 10 Prozent im Schnitt der letzten 10 - 12 Jahre bis heute.

Fazit:

Das allgemeine öffentliche Interesse am Thema ist nicht wirklich anhaltend nennenswert. Man informiert sich zum Thema kurz und schenkt dem im weiteren Verlauf der Zeit nur noch wenig Beachtung. Dies zeigen auch die absoluten Zahlen zu der Häufigkeit der Suchbegriffe, die im nächsten Absatz näher dargestellt sind.




Häufigkeit der Verwendung der Suchbegriffe "Qualzucht Mops", "Qualzucht Hunde" und "Qualzucht" in absoluten Zahlen

Die nachfolgende Abbildung stellt die Häufigkeit der wichtigsten themenrelevanten Suchbegriffe dar. Die absoluten Zahlen geben die durchschnittliche Anzahl der Suchanfragen pro Monat der vergangenen 12 Monate an. Für die drei wichtigsten Suchbegriffe ergibt sich folgende Häufigkeit pro Monat (in Klammern pro Tag):
  1. Qualzucht: 720 (24)
  2. Qualzucht Hunde: 320 (10,7)
  3. Mops Qualzucht: 90 (3)
  4. Qualzucht Mops: 50 (1,7)
Zum Vergleich einige andere Suchbegriffe ebenfalls pro Monat:
  1. Mops Welpen: 4500 (150)
  2. Mops Züchter: 3500 (117)
  3. Rollrasen: 150.000 (5000)
  4. Bratwurst: 70.000 (2333)
  5. Bier: 320.000 (10667)
  6. Rasenmäher: 250.000 (8333)
  7. Fussball: 1.200.000 (40000)
Das Öffentliche Interesse am Thema Qualzucht über das Informationsmedium Internet ist folglich praktisch Null, obwohl das Thema an sich seit etwa 15 Jahren im Gespräch ist. Selbst in den kurzen Spitzen zu den drei relevanten Suchbegriffen schaffte es der häufigste Suchbegriff (Qualzucht) der verwendet wurde gerade mal auf 3500 Suchanfragen im April 2004.

Beim Suchbegriff "Mops Welpen" lag der bisher höchste gemessene Wert im Zeitraum von Januar 2010 bis Mai 2010 bei 20.000 Suchanfragen pro Monat. Im Zeitraum von Januar 2004 bis 17.05.2017 lag für diesen Suchbegriff der monatliche Durchschnitt bei etwa 9000 Suchanfragen.

Im Informationsmedium Internet war also das öffentliche Interesse für Mops Welpen im Zeitraum von 2004 - 2017 zwölf mal höher als das Interesse nach Informationen zum Thema Qualzuchten allgemein. Der Vergleich im gleichen Zeitraum zwischen "Mops Welpen" und "Qualzucht Mops" fällt noch drastischer aus, hier liegt das öffentliche Interesse an Mopswelpen um den Faktor 100 über dem Interesse an Informationen über das Schlagwort Qualzucht-Mops.

Diese Zahlen belegen sehr eindeutig, dass die gesamte öffentliche Debatte zum Thema in keiner Weise in der Bevölkerung den gewünschten Effekt auslöst und als gescheitert angesehen werden kann. Die Gesellschaft verlangt nach Möpsen, daran ändert auch keine noch so lange geführte Qualzuchtdebatte etwas.

Es sollten daher endlich die Kräfte gebündelt und nicht weiter in "Grabenkämpfen" vergeudet werden.

Gemeinsam für einen gesunden Mops, dass muß ab sofort die Devise sein.


Häufigkeit der Verwendung der Suchbegriffe Qualzucht Mops, Qualzucht Hunde und Qualzucht pro Monat.

Zusammengefasst kann festgestellt werden, dass Thema hat in der Öffentlichkeit niemals nennenswertes Interesse erzeugt. In Stammtisch-Manier ausgedrückt könnte man auch sagen:

Das Thema Qualzucht ist ausgelutscht und interessiert keine Sau mehr.

Alle an der Hundegesundheit interessierten Interessengruppen müssen also das Problem ohne die Unterstützung der Bevölkerung lösen, denn diese interessiert sich nicht dafür.



Züchterisches Handeln immer nach bestem Wissen und Gewissen.


Verursacht eine züchterische Tätigkeit absehbar ein Leiden für das "Zuchtprodukt", gibt es dafür grundsätzlich niemals eine Rechtfertigung. Betrachtet werden muss hier jedoch immer der Einzelfall. Pauschalierungen wie "jeder Mops ist eine Qualzucht" oder "jeder Mopszüchter ist Qualzüchter" sind unqualifizierter Unsinn.

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Der Mops wird nicht gezüchtet um körperliche Höchstleistungen zu erbringen.


Jede Hunderasse wird oder wurde für eine bestimmte Aufgabe oder ein bestimmtes Einsatzgebiet gezüchtet. Beim Mops hat sich dies zu allen Zeiten immer nur auf das "im häuslichen Umfeld beim Menschen sein" beschränkt. Der Mopszüchter der heutigen Zeit will auch nichts anderes, als den "idealen Stadthund für unsere aktuelle Lebensform (beengtes Stadtleben)" zu züchten. Für diese primäre "Aufgabe" muss kein Mops körperliche Höchstleistungen erbringen können, wozu er in der aktuell vorherrschenden Erscheinungsform auch nicht in der Lage ist (was man natürlich grundsätzlich ändern kann).

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Welche Forderungen werden unter dem Schlagwort "Qualzucht Mops" an die Züchter gestellt.

Im Rahmen der aktuellen "Qualzucht-Debatte" um den Mops gibt es eine dominante Hauptforderung an alle Züchter der Rasse Mops, diese lautet mehrheitlich:

Gebt den Möpsen Ihre "Nase" zurück !

Gemeint ist damit ein deutlich längerer Fang (Schnauze), der nach Ansicht der meisten Kritiker der heutigen Möpse, in den vergangenen hundert Jahren weggezüchtet wurde. Ein belastbarer Beweis für diese These ist bis dato von keiner Seite an den CfdM herangetragen worden.

Fakt ist jedoch, dass kein Züchter im Club für den Mops auch nur ansatzweise seinen Hunden den Fang weggezüchtet hat. Alle heute aktiven Mopszüchter im CfdM kennen keine reinrassigen Möpse mit deutlich längerem Fang, da es diese offensichtlich weltweit nicht gibt. Selbst Züchter die heute 60 oder 70 Jahre alt sind, haben in ihrem Leben niemals einen reinrassigen Mops mit deutlich längerem Fang gesehen.

Die heutigen Züchtergenerationen haben somit keinerlei Anteil an der aktuellen Erscheinungsform der Möpse, sie haben lediglich mit dem "Zuchtmaterial" weitergezüchtet, dass zu ihrem Zuchtbeginn vorhanden war.

Weitere vorrangige Forderungen an die Züchter betreffen:
  • extrem hervorstehende Augen
  • starke Faltenbildung auf dem Nasenrücken
  • zu enge Nasenlöcher
  • überlange Gaumensegel



Die einzelnen Kritikpunkte aus Sicht der Mopszüchter.

Grundsätzlich muss jeder Kritikpunkt des vorangegangenen Absatzes, der nachweislich zu Leiden für den Hund führt, nach Möglichkeit mit züchterischen Mitteln abgestellt werden. Bei diesen Kritikpunkten ist jedoch auch immer zu beachten, für welche Lebensweise der Mops gezüchtet wird. Leiden oder gesundheitliche Probleme die durch eine Überforderung des Menschen entstehen, können nicht dem Züchter oder den rassespezifischen Eigenheiten des Mopses angelastet werden.



Mehr "Nase" für den Mops - Atemprobleme und Temperaturregulation


Bei den Möpsen die bei Mitgliedern / Züchtern des Clubs für den Mops leben oder von diesen gezüchtet worden sind, ist bis dato (Stand Mai 2017) kein Fall bekannt, bei dem ein Mops wegen Problemen mit der Atmung operiert werden musste.

Weiterhin haben unzählige Gespräche mit unseren Züchtern und Mitgliedern nicht zu dem Ergebnis geführt, dass deren Möpse Aufgrund von Problemen mit der Atmung einen leidenden Eindruck machen. Die Hunde sind lebensfroh und machen den Besitzern viel Freude. Etwas anderes ist aus Sicht der Züchter im CfdM auch nicht denkbar. Wir sind keine Psychopathen und könnten nicht mit dem was wir lieben (unsere Hunde) ständig so eng zusammen leben, wenn diese durch unser Verschulden ständig leiden würden.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass es die unter dem Schlagwort "Qualzucht" genannten Probleme mit der Atmung nicht gibt. Alles was z.B. Tierärzte diesbezüglich in die Öffentlichkeit tragen, nehmen wir sehr ernst und machen uns vielfältige Gedanken über diese Fälle.

Grundsätzlich sind wir im Club für den Mops sicherlich die letzten, die mögliche Verbesserungen für den Gesundheitszustand der Hunderasse Mops nicht züchterisch umsetzen würden. Wir stellen an dieser Stelle jedoch auch fest, dass wir nicht den Anspruch haben, den multifunktionalen Mops zu züchten.

Die Möpse die bei uns gezüchtet werden, sind wie jede andere Hunderasse auch, nur für bestimmte Einsatzgebiete und Lebensumstände geeignet. Werden die Hunde nur in diesem Rahmen eingesetzt, haben unsere Möpse kein grundsätzliches Problem mit der Atmung.

Trotzdem nehmen wir die aktuell von den Tierärzteverbänden sehr aktionistisch in Szene gesetzten Forderungen an die Züchter ernst. Seit Anfang 2016 haben wir in unseren Reihen Möpse mit mehr Nase, bei denen vor einigen Generationen eine andere Rasse eingekreuzt worden ist.

Anhand dieser Hunde und deren Nachkommen wollen wir uns ein eigenes Bild darüber machen, inwieweit hier eine allgemeine Verbesserung der angeprangerten Problematik stattfindet und ob das besondere Wesen des Mopses dabei erhalten bleibt.

Unstrittig bei der Hunderasse Mops ist die verminderte Fähigkeit zur Temperaturregulation, die heute mehrheitlich auf den kurzen Fang der Rasse zurückgeführt wird. Anhaltende körperliche Belastung bei Temperaturen über 20 Grad Celsius können auch bei Möpsen aus dem Club für den Mops zu Problemen (Überhitzung) führen.

Diese Tatsache ist jedoch von Hund zu Hund unterschiedlich stark ausgeprägt. So gibt es Möpse die bereits ab 20 Grad nicht mehr länger körperlich belastet werden sollten, während andere auch bei 30 Grad noch längere Spaziergänge ohne Probleme absolvieren können. Weiterhin gibt es lokale Populationen, insbesondere in warmen Regionen, die offensichtlich trotz gleicher "Nasenlänge" eine bessere Fähigkeit besitzen die Körpertemperatur zu regulieren. Die Gründe hierfür sind jedoch aktuell noch nicht wissenschaftlich untersucht.

Diese unbestrittene verminderte Fähigkeit des Mopses zur Temperaturregulation wird jedoch erst dann zum Problem für den Hund, wenn er vom Menschen überfordert wird. Der Mops von sich aus wird den kritischen Punkt der beginnenden Überlastung bei hohen Aussentemperaturen nicht überschreiten. Wird es dem Mops zu warm für körperliche Aktivitäten, macht dieser "Siesta" an einem kühleren Plätzchen, soweit der Mensch ihn lässt.

Dieses "Problem" hat rassebedingt im übrigen auch einer der leistungsfähigsten Hunde überhaupt, der Sibirien Husky. Auch diese Rasse hat neben einigen anderen eine eingeschränkte Fähigkeit zur Temperatur Regulation, wenn auch aus anderen Gründen (Fell, thermische Fenster). Trotzdem würde hier kein normaler Mensch von Qualzucht sprechen, weil diese Hunderassen wie der Mops bei höheren Aussentemperaturen und anhaltender körperlicher Belastung früher kollabieren können als andere Rassen.

Das Problem sind hier grundsätzlich nicht die rassespezifischen Eigenheiten des Hundes, sondern vielmehr der Mensch der diese nicht berücksichtigt.



Extrem hervorstehende Augen


Möpse mit extrem hervorstehenden Augen (Glubschaugen) werden bei uns nicht zur Zucht eingesetzt. Unsere Züchter achten bei den Zuchttieren auf möglichst tief eingesetzte Augen, dafür bedarf es nicht einmal einer diesbezüglichen Vorschrift in unseren Zuchtrichtlinien.



Zu enge Nasenlöcher


Sinngemäß gilt für zu enge Nasenlöcher beim Mops das gleiche wie bei den hervorstehenden Augen. Die Mopszüchter im CfdM setzen zur Zucht keine Möpse ein, die ganz offensichtlich für eine gute Atmung zu enge Nasenlöcher haben. Auch dies braucht bei uns nicht explizit in einer Zuchtrichtlinie festgeschrieben sein, dass gebietet schon der gesunde Menschenverstand.



Überlange Gaumensegel


Wieder müssen wir uns bei diesem Punkt auf das vorgenannte zu Augen und Nasenlöcher beziehen. Möpse die hier Auffälligkeiten zeigen, die auf ein Problem mit dem Gaumensegel hindeuten, werden bei uns nicht zur Zucht eingesetzt.

Lesens- bzw. wissenswert halten wir in Bezug auf Operationen am Gaumensegel einen Artikel von Tierarzt Dirk Schrader aus Hamburg, den Sie hier nachlesen können.



Faltenbildung auf dem Nasenrücken


Auch in Bezug auf die Faltenbildung auf dem Nasenrücken beim Mops achten unsere Züchter bei der Auswahl der Zuchthunde darauf, dass diese nicht so ausgeprägt ist das mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei den Nachkommen zu rechnen ist.



Wie können die unter dem Schlagwort "Qualzucht Mops" zusammengefassten Probleme beseitigt werden.

Gesundheitliche Probleme beim Mops, die aktuell unter dem Schlagwort "Qualzucht" öffentlich diskutiert werden, sind bei nennenswertem Aufkommen natürlich nicht akzeptabel und müssen abgestellt werden.

Leider gleitet die öffentliche Diskussion zum Thema immer weiter in den Bereich von blindem Aktionismus und Populismus ab, so das eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema immer schwieriger wird.

Der erste dazu erforderliche Schritt ist eine vorhandene belastbare Datensammlung, die zum einen belegt in welchem Umfang ein Gesundheitsproblem vorliegt und woher die Möpse stammen die dieses Problem gehäuft aufweisen. Zeichnet sich dabei ab, dass ein schwerwiegendes Problem praktisch alle Hunde einer Rasse betrifft (egal welcher Herkunft), kann nur eine verbindliche Zuchtvorschrift für Jedermann die Antwort sein.

Solange praktisch jeder, ohne erforderliche Sachkunde, in einem Land Hunde züchten und/oder verkaufen kann, wird man sehr wenig erreichen können. Weder die doch relativ hohe Anzahl der "Geiz ist geil" Käufer noch die bei der Rasse Mops sehr hohe Anzahl der rein finanziell orientierten Vermehrer wird aufgrund der Qualzucht-Debatte umdenken.

Die vergangenen knapp 10 Jahre seit dem Aufkommen der Debatte um die "Qualzucht beim Mops" haben deutlich erwiesen, dass diese nicht zum Erfolg führt. Insgesamt gesehen haben die finanziell orientierten Vermehrer (Gesundheit der Hunde spielt keine Rolle) ihren Marktanteil beim Welpenverkauf gar auf geschätzte 80 Prozent ausgebaut.

Der Nachfrage-Boom der vergangenen 15 Jahre nach Mopswelpen ist ungebrochen, entsprechend hoch ist nach wie vor die Anzahl der Welpenangebote der Massenvermehrer im Internet. Deutlich reduziert hat sich lediglich die Anzahl der Welpen, die aus einer VDH-Zuchtstätte mit strengen Zuchtrichtlinien stammen.

Innerhalb der dem VDH angeschlossenen Zuchtvereine für den Mops wurden die auf Gesundheit abzielenden Zuchtrichtlinien in den letzten Jahren mehrfach verschärft, gleiches gilt für Zuchtvereinigungen ausserhalb des VDH/der FCI.

Trotzdem haben im Ergebnis die um die Hundegesundheit bemühten Züchter, seit Einsetzen der "Qualzuchtdebatte", Marktanteile verloren.



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